Individualisierte Produkte

Individualisierte Produkte – so setzen Unternehmen auf den Trend

Wer auf individualisierte Produkte setzt, der trifft aktuell absolut den Puls der Zeit! Denn das Thema Individualisierung ist nicht nur ein Megatrend, der über die letzten Jahre an Relevanz gewonnen hat, sondern in vielerlei Hinsicht auch die Zukunft. Und wenn es um Trends in der Zukunft geht, sollten Unternehmen besonders genau hinschauen. Schließlich haben Megatrends wie die Individualisierung das Potential, großen Einfluss auf die eigenen Umsätze zu nehmen!

Während individualisierte Produkte früher nur sehr junge – oder sehr wohlhabende Zielgruppen ansprachen, sind wir mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem jede Käufergruppe etwas mit dem Thema anfangen kann. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass es immer mehr (erfolgreiche) „Digital immigrants“ gibt und die Affinität zur Digitalisierung steigt. Zum anderen hat die Faszination für individualisierte Produkte mittlerweile fast jeden Bereich effektiv durchdrungen.

Egal, ob man nach neuen Sportschuhen, Kundengeschenken oder gar nach dem allseits beliebten Nutella-Glas sucht – die Wahrscheinlichkeit, dass Teile davon individualisiert werden können, ist groß! Außerdem wird der Verbraucher nicht nur mit individualisierbaren Produkten, sondern mittlerweile auch täglich mit personalisierter Werbung konfrontiert. Auch dies treibt den Gedanken der „ganzheitlichen Individualisierung“ maßgeblich voran.

Unternehmen, die überlegen individualisierbare Produkte in ihr eigenes Sortiment zu integrieren, sollten sich zunächst die Zeit nehmen die Thematik vollumfänglich zu beleuchten. Dazu zählt sowohl die Herausforderungen für das eigene Unternehmen als auch die Sicht der Kunden zu verstehen. Denn nur so werden individualisierte Produkte vom „nice to have“ zum echten „Umsatztreiber“ in der eigenen Produktpalette!

Deshalb sind individualisierte Produkte aus Unternehmenssicht eine gute Investition

Je stärker sich das Thema „Online Shopping“ in unseren Alltag integriert, desto stärker wird auch die Loyalität bestehender Kunden auf die Probe gestellt. Online einzukaufen bedeutet in erster Linie nämlich vor allem, dass das nächstgünstige Angebot nur einen „Mausklick“ entfernt ist. Unternehmen suchen deshalb – nicht erst seit der Corona-Krise – nach Wegen, um mit einem besonderen Angebot aus der „grauen Masse“ hervorzustechen und bestehende Kunden zu langfristigen Käufern zu konvertieren. Das eigene Angebot, um individualisierbare Produkte zu erweitern, hat sich dabei für viele Unternehmen als cleverer Schachzug herausgestellt.

Kunden sind heutzutage nicht nur „mündiger“, als sie das vor einigen Jahren waren. Kunden möchten heute sogar einen Schritt weitergehen und das Produktangebot ihrer Lieblingsunternehmen gerne aktiv mitbestimmen. Dies spielt Unternehmen, die auf individualisierte Produkte setzen, enorm in die Karten!

So kann nämlich nicht nur das eigene Angebot erweitert und das Kauferlebnis verbessert werden. Die Kunden des eigenen Unternehmens geben fortlaufend ihrer Meinung im Zusammenhang mit den eigenen Produkten ab. So können Produktinnovationen frühzeitig angestoßen und Designtrends frühzeitig erkannt werden. Gerade diese Punkte bergen enormes Potential, welches – konsequent umgesetzt – im Vergleich zur Konkurrenz den Unterschied ausmachen kann!

Hier sind 10 kreative Wege, die bei der Kundenbindung helfen können!

Produkte individualisieren

So stehen die Kunden zu individualisierbaren Produkten – ein direkter Draht zu den Bedürfnissen

Wer die Bedürfnispyramide von Maslow studiert hat, der weiß, dass die letzten beiden menschlichen Bedürfnisse aus „Individualbedürfnissen“ und dem Thema „Selbstverwirklichung“ bestehen. Was auf den ersten Blick ein wenig zusammenhangslos klingt, macht bei genauerer Beobachtung der eigenen Kunden plötzlich ganz viel Sinn.

Denn gerade in Deutschland – einem Land mit hohem Wohlstand und viel Kaufkraft – sind die unteren Bedürfnisse der Pyramide aus konsumtechnischer Sicht bereits gedeckt. Diese Kunden sind deshalb auf der Suche nach individualisierbaren Produkten, weil sie hierüber unter anderem auch die nächste Stufe der Maslowschen Pyramide erreichen – wenn auch nur unterbewusst. 

Individualisierte Produkte unterstützen nämlich bei dem Verlangen, die eigene Persönlichkeit über den Kauf spezieller Produkte auszuleben und der Außenwelt zu präsentieren. Einzigartigkeit verbirgt sich dabei nicht nur in den Produkten selbst, sondern außerdem in den Gefühlen, die durch sie ausgelöst werden. Man denke dabei an die stolze Mutter, die ihrem Sohn oder Patenkind einen Fußball überreicht, welcher den Spitznamen des Empfängers und das Bild des Lieblingsspielers trägt.

Wer darüber nachdenkt, seinen Kunden zukünftige individualisierte Produkte anzubieten, der sollte in erster Linie die Kaufmotivation seiner Kunden verstehen. Nur so wird nämlich klar, „was“ dem potentiellen Kunden angeboten werden sollte und vor allem „weshalb“ er sich deswegen für das eigene Unternehmen – und damit gegen die Konkurrenz – entscheidet.

Individualisierte Produkte in das eigene Angebotsportfolio integrieren – diese Hürden und Hindernisse stellen sich Unternehmen

Ganz klar: das eigene Angebot, um individualisierbare Produkte zu erweitern, ist eine aufregende Sache! Viele Unternehmen können mit der erfolgreichen Umsetzung solcher Konzepte ihren Umsatz teilweise um ein Vielfaches erhöhen! Allerdings ist die Integration aus unternehmerischer Sicht mit einigen Hürden und Hindernissen verbunden, die es vorab abzuarbeiten gilt.

Wenn es um die Integration von individualisierten Produkten in das eigene Sortiment geht, zählen zu den größten Hindernissen folgende Punkte:

  • Die Prozesse im Unternehmen müssen flexibler gestaltbar sein
  • Durch die Umstellung auf kundenindividualisierte Massenproduktion entstehen für das Unternehmen teilweise hohe Initialkosten
  • Neben Gerätschaften müssen Unternehmen oftmals auch in das „Know-How“ des eigenen Teams investieren
  • Die Mehrkosten müssen im Endeffekt auf das Kundenprodukt umgelagert werden, was die eigene Produktpalette teilweise teurer macht
  • Für individualisierte Produkte gibt es in der Regel kein Retouren-Angebot, was an vielen Stellen zu Diskussionen mit den Kunden führen kann

Und hier sind nur einige Punkte genannt, die es aus Unternehmenssicht zu beachten gilt! Der wahrscheinlich wichtigste Punkt ist außerdem, dass das eigene Unternehmen überhaupt erst in der Lage sein muss, potentielle Produkttrends zu erkennen. Dies kann über mehrere Wege geschehen, sollte aber immer oberste Priorität haben.

Schließlich macht es, mit Blick auf die teilweise hohen Investitionskosten kaum Sinn, sich zunächst „blind“ für einige Produkte zu entscheiden, nur um später festzustellen, dass es für diese gar keine Nachfrage gibt. Auch die Kunden sollten also von Beginn an in diesen Prozess involviert werden!

Es gibt mehrere Wege, um nachhaltige Kundenloyalität zu kreieren! Hier präsentieren wir einige, die mit Sicherheit weiterhelfen!

Individualisierte Produkte sind nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft!

Das Angebot an individualisierten Produkten wird in den nächsten Jahren drastisch ansteigen. Für Unternehmen wird es demnach darum gehen, stets am Puls der Zeit zu bleiben und die Kommunikation mit bestehenden Kunden zu intensivieren. So können aufkommende Produkttrends frühzeitig erkannt und in das eigene Produktportfolio integriert werden.

Auch die Corona-Krise hat auf brutale Art und Weise wieder einmal gezeigt, dass es immer wieder Ereignisse geben wird, die das Potential haben die Loyalität der eigenen Kunden auf die Probe zu stellen. Sinkt die Kaufkraft, so sinkt in vielen Fällen auch die Kundenloyalität.

Umso wichtiger wird es für Unternehmen in den nächsten Jahren sein, intensiv am Thema „Kundenbindung“ zu arbeiten. Denn solchen Veränderungen kann man einerseits durch ein clever zusammengesetztes Angebot entgegensteuern – wobei individualisierbare Produkte hierbei eine Hauptrolle spielen werden.

Andererseits kann der Einsatz individualisierter Produkte regelmäßig dazu genutzt werden, um die Bindung der eigenen Kunden zum eigenen Unternehmen zu erhöhen. So geht man als Unternehmen nicht nur mit dem Trend, sondern schlägt gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe“!

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